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Moin moin Ich war 1969 von April bis Oktober als Marinesoldat auf Helgoland stationiert und wir hörten damals nichts von den Widerstandskämpfern auf Helgoland. Im Juli 2017 besuchte ich Helgoland erneut für eine Woche, konnte aber keinen der Stolpersteine entdecken. Ich suchte ja auch nicht danach. Anlässlich meines 50. Jahrestages auf Helgoland stolperte ich über den Stolperstein am Klippenrandweg beim Berliner Bären. Tagesgäste sahen mir zu, wie ich den Stolperstein fotografierte und wir kamen ins Gespräch. Da ich mich für weitere Stolpersteine interessierte, sah ich ins Internet und fand weitere 5 Hinweise auf den Helgoländer Widerstand. Auch diesen Kämpfern für Recht und Freiheit im Nationalsozialismus sollte man mit Stolpersteinen unsterblich machen.
Lieber Herr Penning! Die Firma J.G.W. Berckholtz wurde 1838 als Feuerwerkerei gegründet. Ihr Sitz war in der Nähe des Volksparks zwischen Hogenfeldweg und Volksparkstraße in unmittelbarer Nähe eines Kiesgruben-Geländes, dem Winsberg. In die Kiesgrubenwände waren Höhlen eingegraben zur Lagerung der pyrotechnischen Erzeugnisse, die auch auf dem Gelände getestet wurden. In den Kriegsjahren stellte sich die Firma um auf die Herstellung von Munition. Ich habe von 1954 - 1959 mit meiner kleinen Familie in einem Nissenhüttenlager auf dem ehemaligen Zwangsarbeitslager Volksparkstr./Lederstr. gelebt. Damals gab es während der Nazi-Herrschaft auch ein Zigeunerlager. Im Zwangsarbeitslager lebten auch Frauen und Kinder, die bei der Firma Berckholtz arbeiten mußten. Die Kinder hatten Granaten und Patronen anzumalen, man hielt ihre kleinen Finger für diese Arbeit geeignet. Im S-Bahnhof Stellingen ist eine Tafel angebracht zum Gedenken an die Zwangsarbeitenden. Die Historikerin und Autorin Anke Schulz von der Luruper Geschichtswerkstatt hat sich lange eingesetzt für diese Gedenktafel und ein Büchlein herausgebracht über das Zwangsarbeitslager. Mit freundlichen Grüßen Rosa Ludwigsen
Ich bin 1938 in Glückstadt geboren.Mein Vater W.W, ebenfals dort geboren war bei der SS feldgendamerie . Stationiert in der Ukraine und dort 1944 gefallen, Übrigens soll mein Großvater Baumeister Friedrich Witt den Bahnhof in den dreißiger Jahren gebaut haben. Das genaue Datum ist mir nicht bekannt. Eventuell könnte man daraufhin noch Nachforschungen anstellen,
Dieser Mann hat dafür gesorgt, das mein Opa Willi Dörner, der SPD Vorsitzender in Friedrichsgabe war, mit 44 Jahren 1943 noch eingezogen wurde. Bis heute weiß niemand, was mit ihm geschah. Und dieser Nazi durfte 90 Jahre werden. Unfassbar
Eune sachliche Information. Gut, das ausgesprochen wird, wie es war. Auch Namen werden genannt. Kein Rumgeeiere! Vielen Dank Gruss Petra Hörig
[…] Ortsarchive – eine zentrale Funktion für die Demokratie! […]
Hallo Julis Estemann. Vielen Dank für das Interesse an dem Beitrag. Ihr könnt die Spur als Beitrag verwenden. Am besten mit einem Hinweis auf unsere Website.
Ihr habt hier echt einen sehr großen Aufwand betrieben, wäre es von euer Seite aus Okay, wenn wir den Artikel, für unsere Website, "Die Freunde der Marschbahn" benutzen? Bei Fragen bitte an meine E-Mail Adresse
Zwar wusste ich um die politische Tätigkeit meines Großvaters Heinrich Behrs, aber leider nur wenige Einzelheiten. Verstorben ist er wohl Mitte der 60er Jahre. Nach meiner Erinnerung war er lange Zeit Kassierer für den VVN in Uetersen. Aus Erzählungen weiß ich, dass er ca. 3 Jahre im KZ gewesen ist, aber nicht wo. Es gab nie Gelegenheit, mit ihm über seine politische Tätigkeit und den Widerstand zu reden:Einerseits war ich zu jung und politisch unerfahren, andererseits war Politik in unserer Familie tabu. Sehr schade! Ich selbst bin politisch sehr aktiv und Mitglied der Partei DIE LINKE im Kreis Plön.
Zur Spur Denunziation: Gespräche in der AKN
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